Tierzentrum Gelnhausen

Lützelhäuser Weg 15
63571 Gelnhausen

Tel. 06051 916650
Fax 06051 9166529
info@tierzentrum-gelnhausen.de

Offene Sprechstunde

Mo - Fr

   9.00 - 19.00 Uhr

Sa

   9.00 - 12.00 Uhr

So

   10.00 - 12.00 Uhr

Termine

Bestimmter Arzt gewünscht?
Dann vereinbaren Sie bitte
einen Termin.

Leistungen im Überblick

 

A-Z aus der TIERKLINIK

 

Tierklinik im Tierzentrum - Unsere Leistungen...
Klinikprospekt lesen

Klinikprospekt
lesen [pdf]

Start TIERZENTRUM

Start TIERKLINIK

FOTOS

KONTAKT

TEAM

 


Informationen aus der TIERÄRZTLICHEN KLINIK im TIERZENTRUM:

Futtermittelberatung - Die richtige Ernährung von Nagetieren


 

Kaninchen
Meerschweinchen
Maus
Degu
Hamster
Gerbil
Ratte

Kaninchen
 
Es gibt einige Grundsätze, die bei der Fütterung des Kaninchens zu beachten sind.
Die tägliche Futtermenge beträgt etwa 40g Trockensubstanz/kg Körpermasse. Die Ratio
sollte etwa 16% Rohfaser enthalten. Diese ist essentiell zur Aufrechterhaltung der normalen
Darmflora und zur Ernährung der Darmschleimhaut. Zudem führen rohfaserreiche Futtermittel
zu einer verlängerten Futteraufnahmezeit und damit sowohl zu ausreichendem Zahnabrieb, als
auch zur Beschäftigung der Tiere. Der Energie- und Proteingehalt der Ration darf nicht zu hoch
sein, da Kaninchen sonst sehr schnell verfetten. Eine Ration setzt sich folgendermaßen
zusammen: Heu sollte den Tieren immer zur Verfügung stehen. Daneben bekommen die
Tiere ein pelletriertes Alleinfuttermittel (1-2 Eßl./kg/Tag), Frischfutter (Obst und Gemüse, Kräuter)
sowie gelegentlich hartes Brot o.ä.. Frisches Wasser muss zur freien Verfügung bereitstehen.

 
Meerschweinchen
 
Grundvoraussetzung für das Wohlbefinden eines Meerschweinchens ist eine gleichmäßige
und abwechslungsreiche Fütterung. Da Meerschweinchen nicht in der Lage sind Vitamin C
zu synthetisieren, ist auf eine vitaminreiche Ernährung zu achten. Der Rohfasergehalt der
Futterration muss 14-16% betragen. Strukturiertes Futter gewährleistet eine Stabilität der
Magen-Darm-Flora, ausreichenden Zahnabrieb sowie vermehrte Beschäftigung durch
verlängerte Futteraufnahme. Die Menge eines Mischfuttermittels sollte 35 g TS/kg/Tag nicht
überschreiten. Heu bekommen die Tiere zur freien Verfügung. Daneben wird Frischfutter
(Obst, Gemüse, Kräuter) und gelegentlich hartes Brot o.ä. angeboten. Als Nagematerial eignen
sich Äste von ungespritzten Obstbäumen, Ahorn, Haselnuss oder Weide. Wasser muss immer
zugänglich sein.

 
Hamster
 
Hamster sind keine reinen Vegetarier. Dies sollte bei der Fütterung bedacht werden. Das
natürliche Nahrungsspektrum umfasst Getreide, Gräser, Wurzeln und Früchte sowie Insekten
und Kerbtiere. Der Speiseplan besteht aus einem pelletrierten Alleinfuttermittel
(ca. 5-6 g TS/100g Körpermasse), Frischfutter (Gräser, Obst, Gemüse) sowie 1-2 mal/Woche
Quark, hartgekochtes Ei und Insekten zur Ergänzung des Bedarfes an tierischem Eiweiß.
Wasser muss immer zur Aufnahme bereitstehen.

 
Gerbil
 
Gerbile ernähren sich in freier Wildbahn hauptsächlich von Körnern und besitzen nur eine
begrenzte Fähigkeit zur Verdauung von Rohfaser. Heu guter Qualität sollte ihnen trotzdem
stets frei zur Verfügung stehen, da es nicht nur gefressen wird, sondern auch als Beschäftigungs-
und Nistmaterial eine große Rolle spielt. Der Rohfasergehalt der Ration sollte 10% nicht
übersteigen. Rennmäuse bekommen neben einem Gerbil-Mischfutter auch Frischfutter
(Gemüse, Obst, Kräuter) sowie Mehlwürmer, gekochtes Ei, Quark und Joghurt zur Ergänzung
von tierischem Eiweiß (insbesondere bei trächtigen Tieren). Zweige werden zur Befriedigung
des Nagetriebes angeboten. Wasser sollte immer zur Verfügung stehen.

 
Ratte
 
Ratten sind Allesfresser, ernähren sich aber überwiegend von Körnern und Pflanzen. Als
Heimtiere werden Ratten in der Regel sehr vielseitig ernährt. Außer gewürzten Speisen, Alkohol
Tee oder Kaffee darf ihnen fast alles angeboten werden. Der Hauptanteil einer Ration besteht
aus einem handelsüblichen Mischfuttermittel sowie Obst und Gemüse. Daneben können in
kleinen Mengen Nudeln, Reis und gekochte Kartoffeln angeboten werden. 1-2 mal wöchentlich
sollten Ratten tierisches Protein zu fressen bekommen (gekochtes Fleisch, Fisch, Quark,
Joghurt, milder Käse, hartgekochtes Ei).
Zur Befriedigung des Nagebedürfnisses dienen Zweige (Obstbäume, Weide, Haselnuss), Nüsse
in Schale (nur in geringen Mengen, da fettreich) und hartes Brot. Wasser muss frei verfügbar sein.

 
Maus
 
Die Nahrung wildlebender Mäuse besteht hauptsächlich aus Getreidekörnern, Hirse, Reis und
Grassamen. Die Fähigkeit Rohfaser aufzuschließen ist sehr begrenzt. Die Ration darf daher
nicht mehr als 10% Rohfaser-Anteil enthalten. Die Ration setzt sich hauptsächlich aus
Mäuse-Mischfutter und Frischfutter (Obst und Gemüse). 1-2 mal wöchentlich wird tierisches
Eiweiß gefüttert (Mehlwürmer, Quark, Joghurt, milder Käse). Als Nagematerial dienen Zweige,
Nüsse in Schale und hartes Brot. Wasser muss immer frei zugänglich sein.

 
Degu
 
Degus sind Pflanzen- und Blattfresser und haben daher einen hohen Rohfaser- und Struktur-
bedarf. In ihrer natürlichen Umgebung ernähren sie sich hauptsächlich von Kräutern, Gras,
Grassamen und Baumrinde. Beim Heimtier-Degu ist zu beachten, dass es, falls die Futterration
langfristig weniger als 16% Rohfaser enthält, zu Verdauungsproblemen kommen kann. Ist das
Futter zu wenig strukturiert, kann aus Mangel an Beschäftigung das so genannte Fellfressen
beobachtet werden. Dementsprechend sollte Heu immer zur Verfügung stehen. Ansonsten
setzt sich die Ration aus Pellets oder einem Degu-Mischfuttermittel sowie Obst, Gemüse,
Kräuter und Gräser zusammen. Als Nagematerial dienen Zweige von ungespritzten Obstbäumen,
Weide und Haselnuss sowie in geringen Mengen hartes Brot, Zwieback und Knäckebrot. Die Tiere
müssen immer Zugang zu Wasser haben.
 


Tierklinik im Tierzentrum Gelnhausen

Vier Tierärzte führen hier an sieben Tagen in der Woche die Sprechstunde durch. Montag bis Freitag werden chirurgische Eingriffe und andere Eingriffe in Narkose durchgeführt. Den chirurgischen Bereich leitet Tierarzt Wolfgang Kestler, den Bereich der Diagnostik und inneren Medizin betreut Gisela Niebch, Fachtierärztin für Klein- und Heimtiere. Ein breites diagnostisches Spektrum ermöglicht eine schnelle Diagnosefindung und damit auch einen frühen Therapiebeginn, um möglichst wenig Zeit zu verlieren. Hierzu bietet die Tierärztliche Klinik Diagnostik wie Ultraschall, Herzultraschall, Endoskopie, digitales Röntgen, Blutuntersuchungen mit Auswertung im Haus und vieles mehr.
Desweiteren bietet die Klinik auch einen jährlichen Vorsorge-Check an, um noch vor dem Auftreten von Symptomen Krankheiten zu erkennen und zu therapieren. Eine adäquate Therapie Ihres Tieres ist unter anderem durch den chirurgischen Bereich und die Möglichkeit der stationären Aufnahme für zum Beispiel operierte Tiere oder Infusionspatienten gewährleistet. Hier werden auch verunfallte Tiere und andere Intensivpatienten betreut. Die Hunde der Helfer und Ärzte haben hier zum Beispiel schon des öfteren durch Blutspenden anderen Hunden das Leben gerettet
Auch über den täglichen Klinikalltag hinaus engagieren sich die Ärzte der Tierklinik rund um das Thema Tiere. So wurde eine Vortragsreihe veranstaltet zum Thema „Hunde mit Beruf“, in deren Rahmen unter anderem über Spürhunde, Blindenführhunde, Hütehunde und Jagdhunde referiert wurde. Ebenso bietet Fachtierärztin Gisela Niebch regelmäßig Erste-Hilfe-Kurse für Tierbesitzer an.

  Impressum