Tierzentrum Gelnhausen

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Informationen aus der TIERÄRZTLICHEN KLINIK im TIERZENTRUM:

Impfschutz - Schutzimpfung von Hunden gegen
ansteckende Krankheiten



Beim Blick in den Impfpass Ihres Hundes fallen zuerst die bunten Klebeetiketten auf, die auf schon erfolgte Impfungen hinweisen. Die Buchstabenreihen auf den Aufklebern sind den meisten aber in der Regel ein Rätsel. Für welche Krankheit steht welche Abkürzung?

Standardmäßig erscheint folgender Aufkleber zuerst im Impfpass:
SHAPPiLT. Dabei stehen die Buchstaben für bestimmte Erkrankungen, vor denen Ihr Hund geschützt werden sollte:
S Staupe
H Hepatitis
P Parvovirose
Pi Parainfluenza
L Leptospirose
T Tollwut

Staupe

Die Staupe ist eine hochansteckende Infektionskrankheit, die durch Viren verursacht wird. Sie kann akut oder chronisch verlaufen und betrifft außer Hunden und ihren nahen Verwandten auch Marder und Frettchen.
Die Tiere stecken sich über direkten Kontakt bei kranken und auch noch gesund erscheinenden Hunden an, aber auch eine Übertragung über Kleidung, Futternäpfe oder Hände ist möglich. Meist zeigen die Hunde nach 9-14 Tagen erste Zeichen einer schweren Erkrankung: je nachdem, welche Organe betroffen sind, gibt es verschiedene Verlaufsformen. Beim „klassischen Verlauf“ sind vor allem die Atemwege und die Verdauungsorgane einzeln oder gemeinsam betroffen, die Hunde zeigen hohes Fieber mit Husten, schleimigem Auswurf, Schnupfen und einer Entzündung der Augen. Kombiniert sein kann diese „Erkältung“ mit Appetitlosigkeit, Erbrechen und starkem Durchfall. Bei der „nervösen Staupe“ können vielfältige Veränderungen auftreten, die teilweise auch erst nach Abheilung der klassischen Form erscheinen: betroffene Hunde zeigen Lähmungen, Schluckstörungen, Kreisbewegungen, Krämpfe und anderes.
Wenn Welpen vor dem Zahnwechsel eine Staupeinfektion durchgemacht haben sind Zahnschmelzdefekte an den bleibenden Zähnen häufig.

Hepatitis

Die ansteckende Leberentzündung wird durch ein Virus verursacht, das über Maul und Nase aufgenommen wird. Nach 2 bis 5 Tagen zeigen die infizierten Hunde erste Krankheitserscheinungen. Im Vordergrund stehen dabei folgende Symptome: Fieber, Teilnahmslosigkeit, Erbrechen, Durchfall, Vorderbauchschmerz und Gelbsucht. Die Krankheit kann je nach Verlauf innerhalb weniger Stunden zum Tod führen oder mit Ausbildung aller Krankheitszeichen länger andauern. Kann der Körper die vorhandenen Viren nicht vollständig eliminieren, bleiben Viren in der Leber und führen zu einer chronischen Leberentzündung mit Leberfunktionsstörung.

Parvovirose

Die Parvovirose ist als hochansteckende Viruserkrankung die häufigste infektiöse Todesursache bei Hunden. Die Ansteckung findet durch die Aufnahme von virushaltigem Kot, kotverschmutztem Futter oder über den Kontakt mit Händen und Kleidern des Besitzers eines kranken Tieres statt. Nach 4 bis 7 Tagen treten die ersten Symptome auf: starkes Erbrechen, zu dem nach kurzer Zeit wässriger bis blutiger Durchfall kommt. Die Hunde verlieren viel Flüssigkeit. Die meisten stark erkrankten Hunde sterben zwischen dem 2. und 4. Erkrankungstag. Überleben die Patienten den 5. Tag steigen die Heilungschancen deutlich.

Parainfluenza

Das Parainfluenzavirus ist der wichtigste Erreger des Zwingerhustens. Oft treten Beschwerden auf, nachdem Tiere in größeren Gruppen zusammengetroffen sind (Hundeschule etc.) oder nachdem die Hunde starke Veränderungen in ihrem Umfeld erlebt haben (Besitzerwechsel, lange Transporte etc.). Der Zwingerhusten ist charakterisiert durch das plötzliche Auftreten eines trockenen Hustens, der bei Anstrengung und Aufregung einsetzt. Komplikationen entstehen bei zusätzlicher Infektion mit Bakterien, die die Krankheitserscheinungen deutlich verschlimmern können.

Leptospirose

Die Leptospirose (Stuttgarter Hundeseuche) wird durch Bakterien verursacht. Diese werden durch engen Kontakt, über Urin, bei der Paarung und durch Bisse übertragen. Bei einer Infektion sind vor allem die Leber und die Nieren betroffen. Je nach Organbefall stehen also unterschiedliche Symptome im Vordergrund: Bei einer Schädigung der Nieren kommt es zu einer verminderten Ausscheidung von harnpflichtigen Substanzen mit einer Übersäuerung des Blutes. Bei Entzündung der Leber stehen Erbrechen, Durchfall und Gelbsucht als sichtbare Zeichen im Vordergrund.

Tollwut

Die Tollwut ist eine fast immer tödlich verlaufende Krankheit der Säugetiere, Vögel und des Menschen. Verursacht wird sie durch ein Virus, das mit dem Speichel meist durch Bisse übertragen wird. Der klassische Tollwutverlauf um fasst 3 Stadien: im ersten Stadium, das meist einige Tage dauert, zeigen sich Verhaltensänderungen. Die Hunde sind ängstlich, leicht erregbar und reagieren empfindlich auf Licht und Lärm. Im zweiten Stadium, das bis zu einer Woche dauert, sind die Tiere wild, angriffslustig und beißen wild um sich. Sie speicheln viel, weil sie nicht mehr schlucken können. Im letzten Stadium zeigen sich die Hunde teilweise oder vollständig gelähmt und sterben dann.

Wegen der schweren und zum Teil tödlichen Verlaufsformen der genannten Krankheiten ist eine Kombinationsimpfung in regelmäßigen Intervallen notwendig um den Schutz Ihres Hundes zu garantieren. Moderne Impfstoffe sorgen dafür, dass nicht mehr jährlich gegen jede Krankheit geimpft werden muss, sondern dass die Abstände variieren, um die Belastung der Tiere beim Impfen möglichst gering zu halten.

Nach der Erstimmunisierung mit SHPPiL wird Ihr Hund nach 3-4 Wochen mit dem Zusatz des Tollwutimpfstoffes grundimmunisiert (SHPPiLT). Nach 1 Jahr folgt eine weitere komplette Impfung (SHPPiLT) danach wird folgendermaßen weiter geimpft:
T alle 3 Jahre
SHP alle 2 Jahre
PiL jährlich

Bei Fragen rund ums Impfen wenden Sie sich an unser Klinik-Team

 


Tierklinik im Tierzentrum Gelnhausen

Vier Tierärzte führen hier an sieben Tagen in der Woche die Sprechstunde durch. Montag bis Freitag werden chirurgische Eingriffe und andere Eingriffe in Narkose durchgeführt. Den chirurgischen Bereich leitet Tierarzt Wolfgang Kestler, den Bereich der Diagnostik und inneren Medizin betreut Gisela Niebch, Fachtierärztin für Klein- und Heimtiere. Ein breites diagnostisches Spektrum ermöglicht eine schnelle Diagnosefindung und damit auch einen frühen Therapiebeginn, um möglichst wenig Zeit zu verlieren. Hierzu bietet die Tierärztliche Klinik Diagnostik wie Ultraschall, Herzultraschall, Endoskopie, digitales Röntgen, Blutuntersuchungen mit Auswertung im Haus und vieles mehr.
Desweiteren bietet die Klinik auch einen jährlichen Vorsorge-Check an, um noch vor dem Auftreten von Symptomen Krankheiten zu erkennen und zu therapieren. Eine adäquate Therapie Ihres Tieres ist unter anderem durch den chirurgischen Bereich und die Möglichkeit der stationären Aufnahme für zum Beispiel operierte Tiere oder Infusionspatienten gewährleistet. Hier werden auch verunfallte Tiere und andere Intensivpatienten betreut. Die Hunde der Helfer und Ärzte haben hier zum Beispiel schon des öfteren durch Blutspenden anderen Hunden das Leben gerettet
Auch über den täglichen Klinikalltag hinaus engagieren sich die Ärzte der Tierklinik rund um das Thema Tiere. So wurde eine Vortragsreihe veranstaltet zum Thema „Hunde mit Beruf“, in deren Rahmen unter anderem über Spürhunde, Blindenführhunde, Hütehunde und Jagdhunde referiert wurde. Ebenso bietet Fachtierärztin Gisela Niebch regelmäßig Erste-Hilfe-Kurse für Tierbesitzer an.

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