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Informationen aus der
TIERÄRZTLICHEN KLINIK im
TIER ZENTRUM:
Impfschutz - Schutzimpfung
von Katzen gegen Leukose (FeLV-Infektion)
Die Leukose bedroht Katzen jeden Alters, besonders
gefährdet sind jedoch Jungtiere. Im Falle der Erkrankung besteht
keine Aussicht auf Heilung.
Auf dieser Seite erhalten Sie folgende Informationen:
Erreger
Krankheitsbild
Ansteckungswege
Vorbeuge durch Schutzimpfung
Woher kommt die Katzenleukose?
Der Erreger der Katzenleukose, das FeLV-Virus, wurde 1964 entdeckt.
Deshalb spricht man auch von der FeLV-Infektion = Infektion mit
dem Felinen Leukose -Virus. Die Infektion ist weltweit verbreitet.
Auch in Deutschland wurden zum Teil hohe Durchseuchungsgrade festgestellt.
Wie wird Katzenleukose übertragen?
Durch gegenseitiges Belecken infizieren sich Katzen mit virushaltigem
Speichel. Kater stecken sich oft bei Rangkämpfen durch Beißereien
an. Infektionsgefahr besteht vor allem in folgenden Fällen:
freier Auslauf,
Gruppenhaltung, insbesondere mit Neuzugängen/Fremdkontakten und
gemeinsame Benutzung von Futternäpfen, Wasserschalen, Katzentoiletten.
Trotz Infektion können Katzen oft jahrelang gesund erscheinen. Sie
scheiden jedoch das Virus aus und verbreiten die Seuche unerkannt.
Für Menschen ist die Katzenleukose ungefährlich.
Wie sieht Katzenleukose aus?
Das Krankheitsbild ist sehr vielgestaltig. Häufig treten untypische
Gesundheitsstörungen auf, unter anderem:
unerklärlicher Gewichtsverlust,
dauernde Abgeschlagenheit,
Zahnfleischentzündungen und
chronische Durchfälle.
Diese Störungen sind hauptsächlich dadurch bedingt, dass das Abwehrsystem
der Katze durch die Infektion geschwächt wird.
Diese Krankheitserscheinungen lassen lediglich den Verdacht auf
Katzenleukose zu. Jede unklare, verschleppte Erkrankung ist leukoseverdächtig.
Dies gilt insbesondere, wenn sie auf eine Behandlung schlecht oder
gar nicht anspricht.
Die eigentliche Leukose kommt relativ selten vor. Sie ist durch
bösartige Tumoren vor allem im Brust- und Bauchraum und durch Veränderungen
des Blutbildes gekennzeichnet. Erkrankte Katzen sterben in der Regel
innerhalb von 3 Jahren, meist schon nach wenigen Monaten. Katzenleukose
ist unheilbar.
Das Impfverfahren gegen Katzenleukose
Das Ziel der Impfung ist die Bildung einer körpereigenen Abwehr
gegen das Leukosevirus.
Das hierzu erforderliche Impfverfahren umfasst den erstmaligen Aufbau
(Grundimmunisierung) und die Aufrechterhaltung (Wiederholungsimpfung)
des Impfschutzes:
Der erstmalige Aufbau des Impfschutzes erfolgt ab der 8. Lebenswoche
durch zwei Impfungen im Abstand von 3 bis 5 Wochen. Selbstverständlich
kann mit der Grundimmunisierung auch jederzeit später begonnen werden.
Die Impfung bereits von Jungkatzen wird jedoch empfohlen, da diese
besonders anfällig sind.
Zur Aufrechterhaltung des Impfschutzes müssen Wiederholungsimpfungen
in jährlichem Abstand durchgeführt werden. Entsprechendes gilt für
Katzen die bereits beim Züchter gegen Leukose vorgeimpft wurden.
Die Impfung gegen andere Infektionskrankheiten (Katzenseuche,
Katzenschnupfen,
Tollwut) kann zum gleichen Zeitpunkt wie die Leukoseimpfung
durchgeführt werden.
Die Impfung bereits infizierter, noch gesunder Tiere ist möglich,
es ist jedoch zu beachten:
Das Leukosevirus breitet sich im Körper über die Blutbahn aus (=Virämie).
Dabei kann es zur Schädigung von Lymphknoten und Knochenmark kommen.
Die Folge hiervon ist die Schwächung der Abwehrkräfte. Dann kommt
es zu keinem Impferfolg. Im Zweifel entscheiden wir anhand der Leukosetestung,
ob eine Katze geimpft werden kann.
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Tierklinik im Tierzentrum Gelnhausen
Vier Tierärzte führen hier an sieben Tagen in der Woche die Sprechstunde durch. Montag bis Freitag werden chirurgische Eingriffe und andere Eingriffe in Narkose durchgeführt. Den chirurgischen Bereich leitet Tierarzt Wolfgang Kestler, den Bereich der Diagnostik und inneren Medizin betreut Gisela Niebch, Fachtierärztin für Klein- und Heimtiere. Ein breites diagnostisches Spektrum ermöglicht eine schnelle Diagnosefindung und damit auch einen frühen Therapiebeginn, um möglichst wenig Zeit zu verlieren. Hierzu bietet die Tierärztliche Klinik Diagnostik wie Ultraschall, Herzultraschall, Endoskopie, digitales Röntgen, Blutuntersuchungen mit Auswertung im Haus und vieles mehr.
Desweiteren bietet die Klinik auch einen jährlichen Vorsorge-Check an, um noch vor dem Auftreten von Symptomen Krankheiten zu erkennen und zu therapieren. Eine adäquate Therapie Ihres Tieres ist unter anderem durch den chirurgischen Bereich und die Möglichkeit der stationären Aufnahme für zum Beispiel operierte Tiere oder Infusionspatienten gewährleistet. Hier werden auch verunfallte Tiere und andere Intensivpatienten betreut. Die Hunde der Helfer und Ärzte haben hier zum Beispiel schon des öfteren durch Blutspenden anderen Hunden das Leben gerettet
Auch über den täglichen Klinikalltag hinaus engagieren sich die Ärzte der Tierklinik rund um das Thema Tiere. So wurde eine Vortragsreihe veranstaltet zum Thema „Hunde mit Beruf“, in deren Rahmen unter anderem über Spürhunde, Blindenführhunde, Hütehunde und Jagdhunde referiert wurde. Ebenso bietet Fachtierärztin Gisela Niebch regelmäßig Erste-Hilfe-Kurse für Tierbesitzer an.
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