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Informationen aus der
TIERÄRZTLICHEN KLINIK im
TIER ZENTRUM:
Mit Ihrem Haustier auf Reisen
EU-Heimtierpass: Häufig gestellte Fragen zum EU-Heimtierpass
Antworten auf häufig gestellte Fragen zum EU-Heimtierpass
Tipp: Lesen Sie hier
mehr zum EU-Heimtierpass.
Ab wann gilt der EU-Heimtierpass?
Der EU-Heimtierpass gilt seit 3. Juli 2004.
Wer braucht den EU-Heimtierpass?
Personen, die mit Hund, Katze oder Frettchen in andere EU-Mitgliedstaaten
reisen wollen,
benötigen den EU-Heimtierpass. Für andere Haustiere wie Kaninchen,
Meerschweinchen
oder Vögel gilt der Pass nicht. Wer nicht beabsichtigt, mit seinem
Tier auf
Reisen zu gehen, kann auch für Hund, Katze und Frettchen weiterhin
den gelben
„Internationalen Impfpass“ verwenden.
Woher bekommt man den EU-Heimtierpass?
Die EU-Heimtierpässe können von uns ausgestellt werden. Hier können
neben der Ausstellung des Passes auch die weiteren Anforderungen
an Reisen in der EU wie die Kennzeichnung des Tieres oder die Tollwutimpfung
erledigt werden.
Welche weiteren Bestimmungen sind für Reisen in der EU künftig zu
beachten?
Hunde, Katzen und Frettchen, die auf Reisen in andere EU-Mitgliedstaaten
mitgenommen
werden, müssen
mit einem Mirkochip oder einer Tätowierung (gilt nur noch bis 3.7.2011)
markiert sein,
eine gültige Impfung gegen Tollwut haben, die der Tierarzt im EU-Heimtierpass
bestätigt hat,
den EU-Heimtierpass mit sich führen.
Bei Reisen nach Irland, Schweden und in das Vereinigte Königreich
sind weitergehende Anforderungen zu erfüllen. Zusätzliche Anforderungen
sind auch beim gewerblichen Verbringen/Handel zu beachten. Reisen
in Drittländer sind nicht durch die EU-Bestimmungen geregelt, es
gelten die Vorschriften des jeweiligen Landes.
Was ist mit Tieren, die schon gekennzeichnet und/oder geimpft sind?
Bei Tieren, die schon gekennzeichnet und/oder geimpft sind, können
wir die Angaben vom gelben 'Internationalen Impfpass' in den neuen
EU-Pass übertragen. Wir prüfen vorher die Kennzeichnung und die
Gültigkeit der Tollwutimpfung – gegebenenfalls muss die Kennzeichnung
erneuert bzw. die Impfung aufgefrischt werden.
Was geschieht mit den gelben 'Internationalen Impfpässen'?
In den neuen EU-Heimtierpass können alle Impfungen eingetragen werden.
Wer einen EU-Heimtierpass hat, braucht den gelben 'Internationalen
Impfpass' nicht mehr. Tierhalter, die nicht beabsichtigen mit Hund,
Katze oder Frettchen ins Ausland zu verreisen, können den 'Internationalen
Impfpass' wie bisher weiterverwenden.
Was passiert, wenn man ohne den neuen Pass auf Reisen geht?
Wer ohne den neuen EU-Pass reist, muss mit Problemen an der Grenze
rechnen.
Werden die Kennzeichnungs-Nummern der Tiere oder die Pass-Nummern
registriert?
Nein, eine Registrierung ist nicht vorgesehen. Ein freiwilliger
Eintrag in ein 'Haustierregister' ist aber grundsätzlich empfehlenswert.
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Tierklinik im Tierzentrum Gelnhausen
Vier Tierärzte führen hier an sieben Tagen in der Woche die Sprechstunde durch. Montag bis Freitag werden chirurgische Eingriffe und andere Eingriffe in Narkose durchgeführt. Den chirurgischen Bereich leitet Tierarzt Wolfgang Kestler, den Bereich der Diagnostik und inneren Medizin betreut Gisela Niebch, Fachtierärztin für Klein- und Heimtiere. Ein breites diagnostisches Spektrum ermöglicht eine schnelle Diagnosefindung und damit auch einen frühen Therapiebeginn, um möglichst wenig Zeit zu verlieren. Hierzu bietet die Tierärztliche Klinik Diagnostik wie Ultraschall, Herzultraschall, Endoskopie, digitales Röntgen, Blutuntersuchungen mit Auswertung im Haus und vieles mehr.
Desweiteren bietet die Klinik auch einen jährlichen Vorsorge-Check an, um noch vor dem Auftreten von Symptomen Krankheiten zu erkennen und zu therapieren. Eine adäquate Therapie Ihres Tieres ist unter anderem durch den chirurgischen Bereich und die Möglichkeit der stationären Aufnahme für zum Beispiel operierte Tiere oder Infusionspatienten gewährleistet. Hier werden auch verunfallte Tiere und andere Intensivpatienten betreut. Die Hunde der Helfer und Ärzte haben hier zum Beispiel schon des öfteren durch Blutspenden anderen Hunden das Leben gerettet
Auch über den täglichen Klinikalltag hinaus engagieren sich die Ärzte der Tierklinik rund um das Thema Tiere. So wurde eine Vortragsreihe veranstaltet zum Thema „Hunde mit Beruf“, in deren Rahmen unter anderem über Spürhunde, Blindenführhunde, Hütehunde und Jagdhunde referiert wurde. Ebenso bietet Fachtierärztin Gisela Niebch regelmäßig Erste-Hilfe-Kurse für Tierbesitzer an.
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